Warum die Frage wiederkommt
Eine gerade gehörte Antwort kann bei Demenz schnell verloren gehen. Manchmal bleibt außerdem eine Sorge bestehen, etwa einen Termin zu verpassen. Wiederholung ist nicht automatisch Absicht.
Was kann ich sagen?
Diese Beispiele sind Angebote, keine festen Regeln. Passe sie an die Person und die tatsächliche Situation an.
„Du möchtest wissen, wann es losgeht. Wir fahren um drei.“
„Der Termin beschäftigt dich. Lass uns zusammen auf den Kalender schauen.“
Was kann ich jetzt tun?
- Beantworte eine Frage nach der anderen. Lass danach Zeit, statt weitere Informationen anzuhängen.
- Probiere einen gut lesbaren Zettel oder Kalender aus, falls die Person ihn versteht. Zeige freundlich darauf, ohne sie abzufragen.
- Wenn die Sorge bleibt, biete Nähe oder eine vertraute Tätigkeit an. Beobachte, ob das angenehm ist.
Was sollte ich vermeiden?
„Das habe ich dir schon zehnmal gesagt“ kann beschämen. Ein besseres Gespräch muss nicht dazu führen, dass die Frage ganz aufhört. Auch ein ruhigerer Moment ist wertvoll.
Wann brauche ich Hilfe?
Wenn die Veränderung plötzlich deutlich stärker ist oder die Person ungewöhnlich verwirrt wirkt, lass das dringend ärztlich abklären. Wenn du selbst an deine Grenze kommst, bitte jemanden um Ablösung; lass eine hilfebedürftige Person dabei nicht unversorgt.