Ein kurzer Plan für die nächsten Minuten
- Sicherheit prüfen.Besteht unmittelbare Gefahr für dich oder die andere Person? Dann hole örtliche Hilfe.
- Anforderungen senken.Verschiebe, was nicht jetzt erledigt werden muss. Weniger Worte und weniger Reize können beiden Seiten Raum geben.
- Eine Person kontaktieren.Bitte konkret um eine kleine Aufgabe: zehn Minuten übernehmen, einkaufen oder einfach am Telefon bleiben.
- Kurz ausatmen.Wenn die betreute Person sicher ist, trink etwas, setz dich oder geh für einen Moment aus der Situation.
Entlastung ist Teil guter Pflege
Regelmäßige Pausen, Beratung, Angehörigengruppen und zeitweise Betreuung sind keine Belohnung, sondern können helfen, die eigene Gesundheit und die Beziehung zu schützen. Plane Unterstützung möglichst bevor jede Reserve aufgebraucht ist.
Wann du zusätzliche Hilfe brauchst
Wenn Erschöpfung, Schlafprobleme, Gereiztheit, Niedergeschlagenheit oder sozialer Rückzug anhalten, sprich mit einer medizinischen oder psychosozialen Fachstelle über deine eigene Belastung. Wenn du fürchtest, die Kontrolle zu verlieren oder jemand unmittelbar gefährdet ist, schaffe Abstand, soweit das sicher möglich ist, und hole örtliche Notfallhilfe.